SelenaSilverwolf wrote:Death of Fantasy wrote:SelenaSilverwolf wrote:Reaktionskinetik und Kristallurgie, sowie Molekülmodelle und Lewisformeln

Chemie ist toll, die Physik dabei leider nur nicht. Mathe packe ich ja noch aber bei Physik bin ich raus >.<
Wird also im Januar und Februar lustig^^'
Was machst du denn, wenn ich fragen darf?
Ah, ich erinnere mich dunkel.

Das sind ja alles noch recht nette Themen.
Und fragen darfst du, nur ob du eine Antwort erhältst...
*hust* Tiermedizin *hust*
Klingt sehr interessant, was macht man denn da so?
Von mir auch schöne Feiertage! Ich hoffe ihr wurdet schön beschert.

Das kommt ganz darauf an, ob du noch in der Vorklinik bist oder bereits in der Klinik. Insgesamt lernen wir ein sehr, sehr breites Spektrum.
Die Vorklinik ist von Anatomie, Chemie + Biochemie, Physiologie und Histologie + Embryologie bestimmt, ebenso wie etwas Tierzucht + Genetik.
Anatomie ist unglaublich hilfreich insgesamt viel zu verstehen, auch was das Zeichnen angeht und gerade Biochemie ist die Grundlage dann für später die Pharmakologie und Physiologie teilweise für Pharmakologie und auch für Tierernährung. Histologie ist besonders wichtig für die Pathologie.
Schon im vierten Semester (an meiner Uni), beginnen wir mit den Grundlagen von Virologie und Bakteriologie, sowie Lebensmittelkunde und Radiologie.
Die Klinik wird anschließend von Pathologie, Chirurgie (der einzelnen Tierarten, samt Anästhesiologie und Radiologie), Innerer Medizin (ebenfalls alle Tierarten), Lebensmittel- und Fleischhygiene (+Milch), Pharmakologie + Toxikologie und Virologie + Bakteriologie + Tierseuchenbekämpfung bestimmt. Da man auch auf das Amt gehen kann und wir auch in der Lebensmittelüberwachung arbeiten, wird auch viel Wert auf die Lebensmittelhygiene und Tierseuchen und Zoonosen gelegt und wegen der Fleischbeschau auch auf die Fleischhygiene. Wir müssen auch ein dreiwöchiges Schlachthofpraktikum absolvieren, egal ob man Fleischesse, Vegetarier oder Veganer ist. Ich persönlich fand' es aber sehr interessant den Ablauf in einem Schlachthof ohne die Einfärbung und Polarisation der Medien zu erleben. Prinzipiell würde ich es mir wünschen, dass jeder dies mit ausführlicher Aufklärung selbst erleben könnte, was natürlich von der Lebensmittelhygiene her eher kritisch zu sehen ist.
Wenn man sich lieber praktisch orientieren möchte ist die Chirurgie und Innere Medizin auch sehr spannend. Viele jedoch bekommen erst eine mögliche Anregung in ihrer klinischen Rotation, wenn wir in die einzelnen Uni-Kliniken eingeteilt werden und auch unseren Pathologieblock mit Lebensmittelhygiene, Tierschutz, Fleischuntersuchung und Arzneimittelverordnung haben. Es ist eigentlich schön, dass wir ein sehr breites Spektrum mitbekommen, auch wenn es für manche, die bereits sehr früh wissen, was sie machen möchten (so selten das auch oft ist), besser wäre, wenn man vielleicht schon Schwerpunkte im Studium setzen könnte. Dies ist inzwischen durch Wahlpflichtfachlinien begrenzt möglich.
Was man jedoch bemängeln kann ist, dass größtenteils über einen NC ausgewählt wird. Manche Leute wären vielleicht besser geeignet, werden aber teilweise nicht genommen. Eine Grundvorraussetzung wäre idealerweise ein Praktikum, damit man weiß, womit man konfrontiert wird und nicht im ersten Semester im Präpariersaal der Anatomie merkt, dass es doch kein Studium für einen ist. Manche sind doch sehr blauäugig.